Zuger Gesundheitsdirektor eröffnet Weltkonferenz in Genf

11.07.10

Heute eröffnete der Zuger Gesundheitsdirektor Joachim Eder in seiner Eigenschaft als Präsident der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz in Genf eine fünftägige Weltkonferenz, an der 2262 Gesundheitsfachleute aus 123 Nationen aller Kontinente teilnehmen.

 

Eder rief den Gästen aus aller Welt die Bedeutung der Metropole Genf in Erinnerung: "Die Weltkonferenz findet in Genf statt. Für die Schweiz - auch für die Welt - ist Genf ein besonderer Ort: Hier wurde das Rote Kreuz gegründet, hier hatte die UNO ihren Sitz lange bevor die Schweiz selber UNO-Mitglied wurde, und hier forscht das CERN an Dingen, welche die Grenzen unserer Vorstellungskraft sprengen.

 

Genf ist internationaler Dreh- und Angelpunkt. Die Weltkonferenz ist also genau am richtigen Ort! Genf liegt am äussersten Rand der Schweiz. Die Stadt am Lac Léman zwingt uns Schweizer deshalb immer wieder, über unsere Grenzen hinauszu-schauen.

 

Der Schweizer Bürger und Genfer Henri Dunant verwirklichte eine grenzüberschreitende Vision, als er das Rote Kreuz gründete. Humanität, Solidarität und Zivilcourage gehörten zu den zentralen persönlichen Grundeinstellungen dieses Friedensnobelpreisträgers - Werte, die heute wichtiger denn je sind!

 

 

500 Liter Wasser pro Sekunde 140 Meter in die Höhe: Eindrücklicher Jet d'eau als Wahrzeichen Genfs

 

"Gemeinsam für Gesundheit, Chancengleichheit, nachhaltige Entwick-lung": Das Motto dieser 20. Weltkonferenz fordert auch uns auf, allzu eng gesteckte Grenzen unserer Verantwortlichkeit oder unseres Fachgebietes neu zu überdenken."

 

Lesen Sie hier Eders Begrüssungsansprache auf französisch.

 

Die 'Hitparade' der zehn Top-Nationen bezüglich Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

1. Schweiz (318)

2. Canada (176)

3. United States (129)

4. Australia (120)

5. Japan (99)

6. United Kingdom (89)

7. Brazil (86)

8. China (84)

9. Thailand (72)

10. Nigeria (65)

  

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Setzen wir dort, wo wir tätig sind und Verantwortung tragen, die richtigen Schwerpunkte, lassen wir uns nicht ablenken von Nebensächlichem und Unwichtigem, irreleiten von Unverbindlichem und Oberflächlichem. Tragen wir auch persönlich dazu bei, dass um uns herum weniger unnötige Hektik, weniger selbstgemachter Stress, weniger Druck herrscht. Damit sorgen wir für weniger Störungen, weniger Krankheiten, seelische und körperliche.

 

Entschleunigen wir dort, wo es möglich ist! Schalten wir mal einen Gang zurück, gönnen wir uns ein Timeout, eine Zeit ohne Computer, ohne Handy, ohne Fernsehapparat. Verschnaufpausen sind nötig, Motoren, die immer auf Hochtouren laufen, haben früher oder später nämlich einen grossen Schaden. Erleben und geniessen wir die Stille, die einmaligen Vorzüge und Schönheiten unseres Wohnortes, unseres Tales, unseres Kantons, unseres Landes! Der Anblick und das Erleben der Natur berühren nämlich unser Innerstes.

 

Ihr Joachim Eder