Krankenkassen: Konkurrenz tut gut - Wettbewerb ist nötig

14.07.10

"Der Regierungsrat lehnt die Schaffung einer Einheitskrankenkasse für die Grundversicherung ab», erklärt Gesundheitsdirektor Joachim Eder die Haltung der Zuger Exekutive in der Antwort auf einen Vorstoss der Alternativ Grünen. Eder nennt gute Gründe, die gegen eine Einheitskrankenkasse sprechen.

Ein Monopol führe zu einem staatlichen Gesundheitswesen und fehlender Wettbewerb verhindere Innovationen, betont der Zuger Gesundheitsdirektor, dem allerdings die ständig steigenden Krankenkassenprämien auch ein Dorn im Auge sind. Der Hebel müsse aber nicht bei den 5% Verwaltungskosten der Krankenkassen, sondern bei den 95% Kosten, welche die beanspruchten Leistungen hervorrufen, angesetzt werden. Dort werde aber jede Änderung und jeder Verbesserungs-schritt von irgendeiner Seite torpediert.

 

Antwort der Zuger Regierung auf den Vorstoss der Alternativ Grünen

 

Die Alternative Grüne Fraktion reichte am 11. Januar 2010 eine Interpellation zur Idee einer Einheitskrankenkasse für die Grundversicherung ein. Der Regierungsrat veröffentlichte gestern Dienstag, 13. Juli 2010 seine Antwort auf die sechs Fragen.

 

"Die Zuger Bevölkerung hat erst vor drei Jahren, am 11.3.2007 mit 5'988 Ja gegen 31'884 Nein die Einführung einer "sozialen Einheitskasse" sehr deutlich abgelehnt. Der Regierungsrat nimmt diesen Entscheid ernst und sieht deshalb keine Notwendigkeit, in diesem Bereich aktiv zu werden", betont Joachim Eder (Foto Stefan Kaiser, Neue Zuger Zeitung)

 

Lesen Sie den Bericht der heutigen Ausgabe der Neuen Zuger Zeitung zu diesem Thema.

 

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Setzen wir dort, wo wir tätig sind und Verantwortung tragen, die richtigen Schwerpunkte, lassen wir uns nicht ablenken von Nebensächlichem und Unwichtigem, irreleiten von Unverbindlichem und Oberflächlichem. Tragen wir auch persönlich dazu bei, dass um uns herum weniger unnötige Hektik, weniger selbstgemachter Stress, weniger Druck herrscht. Damit sorgen wir für weniger Störungen, weniger Krankheiten, seelische und körperliche.

 

Entschleunigen wir dort, wo es möglich ist! Schalten wir mal einen Gang zurück, gönnen wir uns ein Timeout, eine Zeit ohne Computer, ohne Handy, ohne Fernsehapparat. Verschnaufpausen sind nötig, Motoren, die immer auf Hochtouren laufen, haben früher oder später nämlich einen grossen Schaden. Erleben und geniessen wir die Stille, die einmaligen Vorzüge und Schönheiten unseres Wohnortes, unseres Tales, unseres Kantons, unseres Landes! Der Anblick und das Erleben der Natur berühren nämlich unser Innerstes.

 

Ihr Joachim Eder