Eder hält Festansprache an der Feier seines Nachfolgers

07.01.12

Die Gemeinde Hünenberg feierte heute Morgen ihren neuen Regierungrat Urs Hürlimann. Vizepräsidentin Renate Huwyler führte gekonnt durch die gelungene und gutbesuchte Feier, und Ständerat Joachim Eder, Hürlimanns Vorgänger und Wegbereiter, hielt eine launige und vielbeachtete Festansprache.

Für kurze Zeit hat der Kanton Zug zwei Gesundheitsdirektoren: Joachim Eder (links) und Urs Hürlimann (rechts). Hürlimann wird am 26. Januar 2012 im Kantonsparlament vereidigt, Joachim Eder, der bereits die erste Session als Ständerat hinter sich hat, übergibt sein Amt als Gesundheitsdirektor offiziell am 1. Februar 2012.

 

An der Feier, die vom Hünenberger Gemeinderat zu Ehren seines neuen Regierungsrates Urs Hürlimann heute Morgen organisiert wurde, hielt Joachim Eder die Festansprache. Er gliederte sie in folgende Teile:

  • Im richtigen Moment in der richtigen Partei aus der richtigen Gegend
  • Freude als vitalstes Lebenselement
  • "Noch immer fehlt die Tarifposition 'Zuwendung' und man spürt es."
  • Mit den Betroffenen reden, sie zu Wort kommen lassen
  • "In der Gegenwart alles geben!" - "Jetzt für die Zukunft!"
  • Ruhn, Abtreten - Auftrag erfüllt!

Lesen Sie hier Eders Ansprache, die im vollbesetzten Saal Heinrich von Hünenberg auf guten Zuspruch stiess und langanhaltenden Applaus auslöste. Bei der Lektüre erfahren Sie auch, welche beiden Geschenke der abtretende Gesundheitsdirektor seinem Nachfolger überreichte und warum er gerade diese auswählte.

 

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Setzen wir dort, wo wir tätig sind und Verantwortung tragen, die richtigen Schwerpunkte, lassen wir uns nicht ablenken von Nebensächlichem und Unwichtigem, irreleiten von Unverbindlichem und Oberflächlichem. Tragen wir auch persönlich dazu bei, dass um uns herum weniger unnötige Hektik, weniger selbstgemachter Stress, weniger Druck herrscht. Damit sorgen wir für weniger Störungen, weniger Krankheiten, seelische und körperliche.

 

Entschleunigen wir dort, wo es möglich ist! Schalten wir mal einen Gang zurück, gönnen wir uns ein Timeout, eine Zeit ohne Computer, ohne Handy, ohne Fernsehapparat. Verschnaufpausen sind nötig, Motoren, die immer auf Hochtouren laufen, haben früher oder später nämlich einen grossen Schaden. Erleben und geniessen wir die Stille, die einmaligen Vorzüge und Schönheiten unseres Wohnortes, unseres Tales, unseres Kantons, unseres Landes! Der Anblick und das Erleben der Natur berühren nämlich unser Innerstes.

 

Ihr Joachim Eder