Joachim Eder als Konkordatsratspräsident verabschiedet

20.01.12

Paul Lalli, Direktor der Psychiatrischen Klinik Zugersee (PKZS), verabschiedete heute am Personalabend den Zuger Regierungsrat und Gesundheitsdirektor Joachim Eder, der über zehn Jahre lang erfolgreicher Konkordatsratspräsident war und in dieser Zeit einiges bewegte.

Klinikdirektor Paul Lalli verabschiedete nach der Ehrung langjähriger verdienter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit eindrücklichen und sympathischen Worten auch den langjährigen Konkordatsratspräsidenten Joachim Eder, der infolge Wahl zum Ständerat auf Ende Januar 2012 als Zuger Regierungsrat und Gesundheitsdirektor zurücktritt. Nach Lalli war Eders Leistung als Konkordatsratspräsident der PKZS, welche die Psychiatrieversorgung der Kantone Uri, Schwyz und Zug sicherstellt, wegweisend und bedeutungsvoll. 

 

Erfolgreiche Positionierung der Psychiatrischen Klinik Zugersee

Joachim Eder selber ergriff ebenfalls das Wort. Er führte u.a. aus: "Meine Wertschätzung der Psychiatrischen Klinik Zugersee und allen Personen, die dort beruflich tätig sind, hat auch und speziell damit zu tun, dass mich die Atmosphäre und die professionelle Arbeit überzeugen: Das Team um Chefärztin Dr. Magdalena Berkhoff und Klinikdirektor Paul Lalli leistet mit der Vielfalt und Professionalität des psychiatrischen und therapeutischen Angebotes Vorbildliches, dies in einer schönen und ruhigen Umgebung, in einer familiären Ambiance. Viele Menschen jeden Alters, insbesondere aus den Konkordatskantonen Uri, Schwyz und Zug natürlich, haben hier ihre psychischen, sozialen und körperlichen Störungen beheben oder mildern können und ihre vorhandenen Kräfte und Fähigkeiten wieder gestärkt."

 

Eindrückliches Beispiel

Eder schilderte anschliessend ein eindrückliches Beispiel von mehreren Begegnungen mit einem suizidgefährdeten Mann und fügte an: "Wir alle, Sie als Mitarbeitende der Psychiatrischen Klinik Zugersee, und wir in der Politik, können einen Beitrag leisten, können uns den Menschen zuwenden, die Nöte und Sorgen haben oder krank sind. So wird unsere Gesellschaft, unsere Um- und Mitwelt besser. Davon bin ich voll überzeugt."

 

Lesen Sie hier Eders ganze Ansprache.

 

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Setzen wir dort, wo wir tätig sind und Verantwortung tragen, die richtigen Schwerpunkte, lassen wir uns nicht ablenken von Nebensächlichem und Unwichtigem, irreleiten von Unverbindlichem und Oberflächlichem. Tragen wir auch persönlich dazu bei, dass um uns herum weniger unnötige Hektik, weniger selbstgemachter Stress, weniger Druck herrscht. Damit sorgen wir für weniger Störungen, weniger Krankheiten, seelische und körperliche.

 

Entschleunigen wir dort, wo es möglich ist! Schalten wir mal einen Gang zurück, gönnen wir uns ein Timeout, eine Zeit ohne Computer, ohne Handy, ohne Fernsehapparat. Verschnaufpausen sind nötig, Motoren, die immer auf Hochtouren laufen, haben früher oder später nämlich einen grossen Schaden. Erleben und geniessen wir die Stille, die einmaligen Vorzüge und Schönheiten unseres Wohnortes, unseres Tales, unseres Kantons, unseres Landes! Der Anblick und das Erleben der Natur berühren nämlich unser Innerstes.

 

Ihr Joachim Eder