80 Tage nach der Vereidigung: Eders erste Eindrücke als Ständerat

21.02.2012

Joachim Eder gibt kurz vor der Frühjahrssession die ersten Eindrücke seiner neuen nationalen Aufgabe preis: Sie sind sehr positiv, auch wenn sich sein Leben geändert hat. So macht er deutlich mehr Reisekilometer mit Bus und Bahn und erhält kiloweise Post mit Dokumenten. Ein interessanter Einblick.

Joachim Eder, der am 5. Dezember 2011 als Ständerat vereidigt wurde, beginnt seinen Bericht, der in der Zuger Presse veröffentlicht wurde, wie folgt: "Meine erste Session habe ich mittlerweile hinter mir, das schöne Amt als Zuger Regierungsrat und Gesundheitsdirektor übergab ich vor drei Wochen meinem Nachfolger, und schon bald steht die Frühjahrssession an. Im Januar begann auch meine intensive, vielseitige und höchst interessante Kommissionsarbeit in der Geschäftsprüfungskommission (GPK), Aussenpolitischen Kommission (APK), Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK), Sicherheitspolitischen Kommission (SIK) und Legislaturplanungskommission (LPK).  Dass ich in fünf so wichtigen Kommissionen Einsitz nehmen durfte, freute mich natürlich. Der Wunsch meiner Partei, unser Land auch noch im Europarat zu vertreten, war mir dann aber doch zu viel!"

 

Lesen Sie hier Joachim Eders ganzen Bericht und sehen Sie hier, wie er in der Zuger Presse veröffentlicht wurde.

 

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Setzen wir dort, wo wir tätig sind und Verantwortung tragen, die richtigen Schwerpunkte, lassen wir uns nicht ablenken von Nebensächlichem und Unwichtigem, irreleiten von Unverbindlichem und Oberflächlichem. Tragen wir auch persönlich dazu bei, dass um uns herum weniger unnötige Hektik, weniger selbstgemachter Stress, weniger Druck herrscht. Damit sorgen wir für weniger Störungen, weniger Krankheiten, seelische und körperliche.

 

Entschleunigen wir dort, wo es möglich ist! Schalten wir mal einen Gang zurück, gönnen wir uns ein Timeout, eine Zeit ohne Computer, ohne Handy, ohne Fernsehapparat. Verschnaufpausen sind nötig, Motoren, die immer auf Hochtouren laufen, haben früher oder später nämlich einen grossen Schaden. Erleben und geniessen wir die Stille, die einmaligen Vorzüge und Schönheiten unseres Wohnortes, unseres Tales, unseres Kantons, unseres Landes! Der Anblick und das Erleben der Natur berühren nämlich unser Innerstes.

 

Ihr Joachim Eder