Zu Besuch beim grössten Sozialwerk des Kantons

05.12.2007

Die Zuger Regierung besuchte in corpore die Waldschule Horbach, eine von der Invalidenversicherung (IV) anerkannte Sonderschule mit Wocheninternat für 21 Primarschülerinnen und -schüler mit Verhaltensauffälligkeiten, Lernstörungen und Teilleistungsschwächen.

 

Mitglieder der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zug (GGZ), angeführt von Präsidentin Monika Gisler-Locher, stellten der Zuger Regierung mit der Waldschule Horbach eine der insgesamt 14 GGZ-Institutionen vor.

 

 

Namens der Zuger Regierung dankte ich nach den interessanten Ausführungen den Verantwortlichen der GGZ:

"Ich habe in meiner Eigenschaft als Gesundheitsdirektor im Zusammenhang mit der Klinik Adelheid, der Lungenliga und der Therapeutischen Wohngemeinschaft Sennhütte schon mehr als einmal der Gemeinnützigen Gesellschaft Zug aufrichtig und öffentlich gedankt. Gerne tue ich das heute auch als Landammann. Privatrechtlich organisiert und durch gegen 60 freiwillig Tätige ehrenamtlich geführt, beschäftigt die GGZ rund 250 Personen und betreibt mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedenste Werke und Institutionen im Gesundheits- und im Bildungswesen sowie im sozialen und kulturellen Bereich, Werke und Institutionen, die in unserem Kanton, ja weit darüber hinaus zum Begriff geworden sind. Erfreulich sind auch die Aktivitäten für die Jugend. Bald 125 Jahre alt, sieht sich die GGZ – wie Präsidentin Monique Gisler auf der GGZ-Homepage schreibt – „einer zeitgemässen Gemeinnützigkeit verpflichtet“ – sie setzt die Kräfte und Mittel dort ein, wo heute echte Bedürfnisse bestehen. Sie ist – gestatten Sie mir diesen Ausdruck – im Sinne des Wortes eine überaus segensreiche Institution, die man schnellstens erfinden müsste, wenn es sie nicht gäbe.

 

Non-Profit-Organisation? Eher Profit-Organisation!

Finanzchef Walter Weber sprach vorher bei der Präsentation von der GGZ als Non-Profit-Organisation. Die Gesellschaft profitiert enorm und auf verschiedenen Ebenen von diesem grössten lokalen Sozialwerk in unserem Kanton. So gesehen, wäre es richtiger, von einer Profit-Organisation zu sprechen.

 

Die öffentliche Hand kann die GGZ, welche auch in der Bevölkerung sehr gut und stark verwurzelt ist, über eine grosse Mitgliederbewegung und entsprechende Spendengelder verfügt, nicht genug schätzen. Dass dies der Fall ist, beweist die Unterstützung des Kantons und der Gemeinden. Wir haben von der unbefriedigenden finanziellen Situation und den getroffenen Massnahmen Kenntnis genommen; wir haben auch gespürt, wie sehr Ihnen allen die Weiterführung der Waldschule Horbach ein Anliegen ist. Gerne geben wir Ihnen, geschätzte Frau Präsidentin, unseren Dank, unsere Anerkennung und Wertschätzung mit auf den Weg, für Ihre Vorstandsmitglieder und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie haben es verdient.   

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