Chamer organisieren Schul-Fussball-Europameisterschaft

08.12.2007

Einmalige Auslosungszeremonie im Landwirtschaftlichen Bildungs- und Beratungszentrum Schluechthof in Cham: Geraldine Helfenstein und Fabian Hofer zogen die Lose für die 16 Schulteams, welche vom 1.-4.5.2008 in Cham eine eigene Schul-EM spielen. Als Schirmherr war ich natürlich auch dabei.

Als ich vom OK für die politische Schirmherrschaft dieser einmaligen Chamer Europameisterschaft mit Fussballturnier und Kulturwettkampf angefragt wurde, sagte ich sofort zu: Ich war begeistert von der Idee, in der schönen Zuger Gemeinde Cham mit 11-13-Jährigen Mädchen und Knaben eine eigene EM durchzuführen. Lesen Sie die Entstehungsgeschichte hier.

 

 

Fabian Hofer und Geraldine Helfenstein losten mit OK-Präsident Beat Schäli die 16 Schulmannschaften aus Deutschland und der Schweiz den EM-Teams zu (Foto André Dommann).

 

An der eindrücklichen Auslosungszeremonie, an der u.a. auch der ehemalige Bundesligaspieler und -trainer Timo Konietzka (mittlerweile seit 1988 Schweizer Staatsbürger) teilnahm, hielt ich als Schirmherr eine Rede, in der ich zuerst auf die Bedeutung des Sports für unsere Gesellschaft einging. Dann dankte ich dem einheimischen OK:

  

Dank und Anerkennung des Regierungsrates

 

Ich danke speziell dem verantwortlichen OK mit Beat Schäli, Silvia Moos und André Dommann und allen Verantwortlichen, dass sie ein Projekt wie dieses, das uns heute hier zusammengebracht hat, auf die Beine gestellt haben, dass sie keine Mühe und keinen Aufwand scheuen, vor allem unserer Jugend zuliebe. Es ist wohl kein Zufall, dass der Anstoss für diese Aktion aus der Schule kommt. Lehrpersonen spüren den Puls unserer Gesellschaft nämlich sehr oft früh und ausgesprochen gut.  

 

Signal von unten – Signal gegen aussen

 

Schulen spielen die EM! Für mich ist dieses Projekt ein starkes Signal, und zwar ein Signal von unten und ein Signal gegen aussen. Da ich früher selber jahrelang in der Schule und im Sport tätig war, bin ich überzeugt, dass gerade Kinder und Jugendliche uns Erwachsene in wichtigen Bereichen weiterbringen können: Dank ihrer natürlichen, ihrer spielerischen und ihrer spontanen Art sind sie Hoffnungsträger, sind sie in der Lage, mit einem solchen Anlass starke Zeichen zu setzen, Signale gegen aussen zu senden. Bleibt zu hoffen, dass diese Zeichen, diese Signale von genug Erwachsenen, im Speziellen von den Entscheidungsträgerinnen und -trägern unserer Gesellschaft, empfangen werden! Kinder und Jugendliche können nämlich – davon bin ich überzeugt – Botschafter des Friedens und der Toleranz sein, sie können helfen, dass die Integration und die Völkerverständigung besser werden. Damit leisten sie einen Beitrag für ein besseres Miteinander, für eine lebenswertere Gemeinschaft, letztlich also für eine menschlichere Welt.

 

Frohes, länderübergreifendes Miteinander

 

Wir sind heute also nicht nur an einer Auslosung, wo es darum geht, welche Mannschaften welche Länder vertreten, wir sind miteinander auf der Startlinie eines Ereignisses, welches ausstrahlt, über die Gemeindegrenze, über die Kantonsgrenze, ja über die Landesgrenze hinaus! Den Teilnehmenden wünsche ich ein frohes, länderübergreifendes Miteinander in Sport und Kultur und natürlich viele positive Begegnungen, Begegnungen und Freundschaften, die weit über das eigentliche Turnier hinaus anhalten mögen! Es lebe die Schul-EM 2008 in Cham!

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