WOHGA-Messe 2008: Höhepunkt dank Zuger Schreiner
13.03.2008Die WOHGA ist eine wichtige Messe für den Lebens- und Wirtschaftsraum Zug. Sie ist auch ein eindrücklicher Beweis für die Vielfalt, aber auch für die Innovationskraft der über 210 Ausstellerinnen und Aussteller. Insbesondere 20 Zuger Schreiner machten von sich reden...
In meiner Eröffnungsansprache lobte ich speziell das einmalige Projekt der über 20 dynamischen Zuger Schreinereibetriebe. Unter Leitung von Beni Schnüriger bauten sie nämlich ein zweistöckiges Ausstellungshaus auf und zeigen dort verschiedene Träume aus Holz. Wörtlich betonte ich: "Solche Kreativität verdient allergrössten Respekt, weil die Schreiner damit zeigen, dass die Vielfalt ihres Handwerks kaum Grenzen kennt, weil sie gemeinsam auftreten und weil sich diese Betriebe immer wieder auch sehr stark für eine gute Lehrlingsausbildung, für unsere Jugend also, engagieren."
(Foto Bruno Häusler, Zuger Woche)
Der nützliche Glückskäfer kam auch noch zur Sprache...
Weiter führte ich aus: "Wenn ich schon von der Werbung gesprochen habe, möchte ich Sie noch etwas fragen: Ist Ihnen beim Betrachten der grossflächigen, unübersehbaren Plakate für die WOHGA etwas Spezielles aufgefallen? Nein, ich rede nicht vom Messerestaurant und den verschiedenen Verpflegungsinseln, ich meine nicht den kostenlosen Kinderhort oder die südliche Wohlfühl-Welt, auch nicht die ImmoExpo oder die spezielle Attraktion der Zuger Schreiner mit ihren zweistöckigen Wohnaussichten. Ich meine ein halbkugeliges, flugfähiges Wesen, dessen Deckflügel meistens eine unterschiedliche Anzahl von auffälligen Punkten aufweisen. Sie haben richtig geraten: es ist der liebliche und sympathische Marienkäfer, der mir beim Anblick der WOHGA-Werbung immer als erstes in die Augen gesprungen ist! Seine ruhende Position – sagen wir mal – auf dem Rücken des Buchstabens A ist so etwas wie der Schlusspunkt hinter dem Messenamen; ja man könnte auch sagen so etwas wie der krönende Abschluss der WOHGA. Das Symbol scheint mir sehr gut gewählt, ist doch die Beliebtheit des Marienkäfers bei der Bevölkerung gross. Sie begründet sich unter anderem damit, dass er wegen seiner Nützlichkeit geschätzt wird und zudem als Glückssymbol dient. Für jene, die es nicht wissen sollten: der Marienkäfer ist im Gartenbau und der Landwirtschaft sehr nützlich, frisst er doch allein in seiner Larvenzeit je nach Art bis zu 3'000 Pflanzenläuse oder Spinnmilben. Auch hier hatten die Verantwortlichen also eine sehr gute Hand – ich wünsche, dass sie das Glück für alle Zeiten gepachtet haben!"
Eigener Beitrag zur Verbesserung der Umweltsituation
Einen Wunsch äusserte ich ebenfalls noch: "Sollten Sie selber etwas bauen oder umbauen wollen, denken Sie daran, dass sich Investitionen in Energieffizienz und erneuerbare Energien lohnen, weil sie nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, sondern auch die Lebensqualität und die Umweltsituation verbessern. Und schliesslich geben sie erst noch Impulse für das lokale Gewerbe und schaffen Arbeitsplätze."
Lesen Sie meine ganze Eröffnungsansprache.

