Zuger Kantonales Schützenfest: Glanzvoller offizieller Tag

28.06.2008

"Wer seine Geschichte, seine Wurzeln aufgibt, gibt letztlich sich selbst auf!" Dies war eine der Hauptaussagen meiner Festansprache am offiziellen Tag des 18. Zuger Kantonalen Schützenfestes vom 28. Juni 2008 im Unterägerer Birkenwäldli.

In meiner Ansprache führte ich u.a. folgendes aus: Für mich als Landammann ist klar: Das 18. Zuger Kantonale Schützenfest ist eine eindrückliche Manifestation, die gerade in der heutigen Zeit von grosser Bedeutung ist, eine Manifestation auch, die nach meiner Ansicht folgende drei Botschaften über die Kantonsgrenze in den Rest der Schweiz hinausstrahlen wird:

 

  1. Wir Schweizerinnen und Schweizer stehen zu unserem Heimatland
  2. Wir sind alle Fahnenträger und Fahnenträgerinnen für eine gute Sache
  3. Traditionen und Werte sind nötig. Sie sind die Wurzeln der Vergangenheit. Dank ihnen gibt es ein Wachsen in der Gegenwart und vor allem in der Zukunft!

 

 Lesen Sie meine Ansprache im vollen Wortlaut hier!

 

Grosser Dank ans Organisationskomitee 

Liebe Festgemeinde! Drei Schützenvereine des Ägeritals haben mit ihrem Traditionsbewusstsein und ihrem Zukunftsglauben exemplarisch vorgelebt, was heute wichtig ist: Hätten Sie sich nämlich nicht für eine gute Sache zusammengetan, hätten Sie nicht gemeinsam für den Schiesssport die Fahne hochgehalten, wäre möglicherweise jeder einzeln untergegangen oder hätte allenfalls nur einer überlebt! Mit ihrem Schritt nach vorne haben sie einen Volltreffer gelandet: alle haben immer noch ihr eigenes Vereinsleben, alle haben eine gemeinsame Regionalschiessanlage, alle haben - und dies 11 Jahre nach dem letzten Kantonalen - ihr Kantonales Schützenfest organisiert, ein Schützenfest, das in die Geschichte eingehen wird. Das nennt sich Zusammenarbeit im Interesse einer gemeinsamen Sache, das verdient Anerkennung und Lob! Bravissimo! 

 

OK-Präsident Geri Pfister hat am Anfang allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben, gedankt. Es ist mir abschliessend ein grosses Bedürfnis, im Namen des Regierungsrates ihm und dem gesamten Organisationskomitee für die umsichtige Leitung und hervorragende Organisationsarbeit ebenfalls ein grosses Dankeschön auszusprechen. Dank verdienen auch die beiden Gastgebergemeinden Oberägeri und Unterägeri, die drei Trägervereine Schützengesellschaft am Morgarten, Schützengesellschaft Oberägeri  und Schützengesellschaft Unterägeri, die Platzchefinnen und Platzchefs der insgesamt acht Schiessplätze und alle, denen bis jetzt noch niemand persönlich gedankt hat.

 

Ich habe das letzte Wochenende mit einigen Schützinnen und Schützen, mit OK-Ressortverantwortlichen, mit Zivilschützern, mit Schülerinnen und Schülern, die als Warner im Einsatz waren, gesprochen: Sie alle machten einen zufriedenen und glücklichen Eindruck; sie alle waren mit vollem Einsatz bei der Sache. Das ist nicht selbstverständlich, erleben wir doch in unserer Gesellschaft zu viel Mittelmass, ja Gleichgültigkeit. Jene, die sich für das Kantonale Schützenfest engagiert haben, sind da anders. Sie funktionieren offenbar ganz eindeutig nach folgendem Motto:  

 

Die Gesellschaft kann nur dann funktionieren, wenn es in ihr Menschen gibt, die mehr tun, als sie müssen!

 

Viele haben für dieses Schützenfest mehr gemacht, als sie müssen! Für diesen Einsatz, der unserer Gesellschaft zugute kommt, danke ich allen nochmals ganz herzlich.

 

"Wer seine Geschichte, seine Wurzeln aufgibt, gibt letztlich sich selbst auf!" Standesweibel Paul Langenegger und die beiden Ehrendamen Jasmin und Andrea zusammen mit Landammann Joachim Eder im Unterägerer Birkenwäldli.

Fotos Fredy Frommenwiler  

 

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