Zuger Hausärztinnen und -ärzte sind von zentraler Bedeutung
01.04.2009Im Rahmen des Aktionstages, der heute von den Zuger Hausärztinnen und Hausärzten durchgeführt wurde, unterstrich ich auf dem Bundesplatz die Bedeutung der Grundversorgerinnen und Grundversorger und zeigte auf, was in unserem Kanton für die Ärzteschaft alles gemacht wird.
Meine Ansprache vor einer grossen Anzahl Zuger Ärztinnen und Ärzte begann ich mit folgenden Worten: "Es ist fünf nach zwölf (!), es geht um die Wurst. Sie alle haben soeben die klaren Worte von Dr. Emil Schalch gehört. Er hat stellvertretend für alle Grundversorgerinnen und Grundver-sorger gesprochen, er hat aus seinem Herzen keine Mördergrube gemacht, sondern seinem, ja ich kann sicher sagen, Ihrem Unmut gegenüber der (Zitat) "verfehlten Gesundheitspolitik von Bundesrat Couchepin und dem Bundesamt für Gesundheit" Ausdruck verliehen.
Ich nehme als Zuger Gesundheitsdirektor Ihre Protestaktion, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt, zur Kenntnis und nicht nur das: ich nehme Sie und Ihr Anliegen sehr ernst. Meine Anwesenheit und meine Ansprache sollen dies unterstreichen. Vor Monaten habe ich mich für das Symposium der Hausarztmedizin angemeldet, welches heute in Bern hätte stattfinden sollen. Mein Ziel war es, zusammen mit den Verantwortlichen zu diskutieren und nach konstruktiven Ansätzen in diesem seit langem schwelenden Konflikt zu suchen. Schade, dass das Symposium abgesagt wurde, weil der Streit um die Labortarife eskaliert ist. Ich bedaure dies ausserordentlich, scheint es mir doch besser, die Differenzen gemeinsam am runden (oder von mir aus auch am eckigen) Tisch zu bereinigen, als auf die Strasse gehen zu müssen."
Lesen Sie hier meine ganze Ansprache, die ich in folgende Abschnitte unterteilte:
- Ich stehe mit gutem Gewissen vor Ihnen
- Griffige Massnahmen zur Förderung der Grundversorgung
- Hausärztinnen und Hausärzte sind von zentraler Bedeutung
- Die meisten wollen den Fünfer und das Weggli und die Wurst dazu


