Es braucht keine Spitalfusion in der Zentralschweiz

04.09.2009

Die Idee einer Spitalfusion in der Zentralschweiz (gemeinsame strategische Führung aller öffentlicher Spitäler der sechs Kantone) sorgt für heisse Köpfe. Heftig ist die Kritik aus Zug. In der heutigen Neuen Luzerner Zeitung und seinen Regionalausgaben spricht der Zuger Gesundheitsdirektor Klartext.

Der Vorschlag, die Zentralschweizer Spitäler zu fusionieren, stösst auf Widerstand – vor allem im Kanton Zug. «Es braucht keine Fusion, um über die Kantonsgrenzen hinaus zusammenarbeiten zu können», gibt der Zuger Gesundheitsdirektor Joachim Eder deutlich zu verstehen. Bereits heute laufe die Kooperation zwischen einzelnen Spitälern gut. «Diese Partnerschaften funktionieren fallweise, in unserem Fall beispielsweise mit dem Kantonsspital und dem Kinderspital in Luzern.» Mehr noch als der Vorschlag zur Zusammenlegung der Spitalleitungen stösst Eder die Art und Weise, wie diese Idee lanciert wurde, vor den Kopf.

 

Lesen Sie hier das Interview mit dem Zuger Gesundheitsdirektor.

 

Joachim Eder; Bild Stefan Kaiser, Neue Luzerner Zeitung 

 

Positiv fällt das Echo aus dem Kanton Luzern aus. «Eine gemeinsame Versorgungsregion Zentralschweiz würde auf jeden Fall Sinn machen», sagt Gesundheitsdirektor Markus Dürr. Eine engere Zusammenarbeit genüge nicht, eine Fusion würde mehr bringen, ist Dürr überzeugt.

 

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