Vertrauen in Eder: wichtige Kommissionen für Neo-Ständerat
17.12.2011Mit der Geschäftsprüfungskommission (GPK), Aussenpolitischen Kommission (APK), Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) und der Sicherheitspolitischen Kommission (SIK) hat Ständerat Joachim Eder nicht nur ein grosses Los gezogen, sondern auch viel Vertrauen spüren dürfen.
Der Zuger Neo-Ständerat ist zudem in der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) ständiger Ersatz. Mit der APK hätte er sogar bereits vom 22.1. – 29.1.2012 nach Bangla Desh gehen können. Eder lehnte ab: "Ich musste Prioritäten setzen, und zwar aufgrund der Vorbereitung des Übergangs meines Regierungsrats-Mandats zu Urs Hürlimann."
Offensichtlicher Vertrauensbeweis
Joachim Eder reagierte sehr positiv auf die Kommissionszuteilung: "Vorerst bin ich hocherfreut, dass ich in vier derart wichtige Kommissionen berufen wurde. Ich erachte dies auch als Vertrauensbeweis." Bezüglich der auf ihn zukommenden Aufgaben hat er klare Vorstellungen: "Zuerst gilt es jetzt, sich den Überblick bezüglich aller hängigen Geschäfte in der Aussen-, in der Bildungs- und in der Sicherheitspolitik zu verschaffen. Dabei scheint mir gerade der Bereich Aussenpolitik sehr komplex. Es stellen sich Fragen im Zusammenhang mit den Beziehungen der Schweiz zu den anderen Staaten, insbesondere zur EU; dann spielen die Handels- und Währungspolitik, die Tätigkeit unseres Landes im Rahmen der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds sowie der ganze Bereich der Diplomatie, Neutralität und Globalisierung eine wichtige Rolle. Diese Aufgabe wird vielseitig und spannend sein – ich freue mich jedenfalls sehr."
Zurück in die Bildungspolitik
Auch die anderen Kommissionen haben es in sich: "Die Bildungspolitik liegt mir nahe, und da in der WBK auch Wissenschaft, Forschung, Kultur, Sport und Jugendfragen zum Zuge kommen, ist dies eine absolute Schlüsselkommission für die Zukunft unseres Landes. Die Herausforderungen in der Friedens- und Sicherheitspolitik sowie bezüglich Landesverteidigung dürfen nicht unterschätzt werden. Wir werden also auch in der SIK einiges zu tun haben.
Was die Geschäftsprüfungskommission anbelangt, habe ich Erfahrung, war ich doch jahrelang im Zuger Kantonsrat in der engeren Stawiko. Wie schnell sich doch die Zeiten ändern: Nachdem ich jetzt als Regierungsrat zehn Jahre kontrolliert wurde, darf ich wieder selber die Exekutive und die Verwaltung beaufsichtigen…"

