FDP ernennt Philipp Müller zum Präsidenten

Philipp Müller ist neuer Präsident der FDP Schweiz. Die Delegierten wählten den Aargauer Nationalrat am Samstag, 21. April 2012 in Bern einstimmig zum Nachfolger von Fulvio Pelli. Dieser wurde mit viel Applaus verabschiedet.

 

Präsidiert neu die FDP: Der Nationalrat Philipp Müller (Bild: Reuters)

 

Müller sieht seine Partei auf dem aufsteigenden Ast. Die Wahlresultate dieses Frühlings seien bereits vielversprechend, nun gelte es diesen Trend fortzusetzen, sagte Müller nach seiner Wahl. «Wir werden intern mobilisieren», betonte Müller. «Man soll wieder stolz darauf sein, Mitglied der FDP zu sein. Es gibt keinen Grund, sich dafür zu schämen.» In der Schweiz gebe es mehr als 100'000 FDP-Mitglieder - und jeder Freisinnige, der sich engagieren möchte, sei willkommen. Schliesslich sei die FDP als Partei «too big to fail».

 

Als Partei in Szene setzen

Ein Problem habe die Partei allerdings mit der Aussen-Wahrnehmung. Die FDP müsse sich daher vermehrt als jene Partei in Szene setzen, die für KMUs einstehe und die für Arbeitsplätze und sichere Renten kämpfe. Das Führungsteam mit Fulvio Pelli habe in den letzten Jahren wertvolle Aufbauarbeit geleistet, die nun bereits Früchte trage. Die kantonalen Wahlen in diesem Frühling hätten eine Trendwende hin zum Guten signalisiert. Müller wurde mit 330 zu 0 Stimmen zum Nachfolger von Fulvio Pelli gewählt. «Das ist ein Ergebnis, das mich motiviert», sagte Müller und kündigte an, hart zu arbeiten - «aber stets mit Freude». Der Tessiner Pelli hatte die FDP Schweiz seit 2005 geleitet.

 

Brückenbauer zwischen zwei Landesteilen

Vorher haben die Delegierten ihren scheidenden Präsidenten, Fulvio Pelli, mit zwei stehenden Ovationen verabschiedet. Der Tessiner hat die Partei während sieben Jahren geführt.

 

Verabschiedete sich als Präsident: Fulvio Pelli in Bern (Bild: Keystone)

Bundesrat Didier Burkhalter würdigte Pelli als leidenschaftlichen Brückenbauer und als «wahrhaft liberalen Menschen». In seinem Amt als Parteipräsident habe der Tessiner Nationalrat vorgelebt, dass Freiheit ein Gut sei, um das man täglich kämpfen müsse. Auch die Verantwortung des Einzelnen habe er stets hochgehalten. Mit der Fusion von Liberalen und Freisinnigen habe Pelli 2009 überdies ein gemeinsames Haus für die liberalen Kräfte in der Schweiz gebaut, rief Burkhalter in Erinnerung. Als Brückenbauer habe er auch zwischen den einzelnen Landesteilen vermitteln können.

Er sei 2005 angetreten mit dem Ziel, die Partei zurück zum Erfolg zu führen und den inneren Zusammenhalt zu stärken, sagte Pelli selber in seiner letzten Ansprache als Parteichef. Dieses Ziel zu erreichen sei nicht einfach gewesen. Doch heute gehe es der Partei endlich besser: «Die FDP verliert nicht mehr, manchmal gewinnt sie sogar», betonte er mit Blick auf die kantonalen Wahlen dieses Frühlings.

 

FDP reicht Volksinitiative „Bürokratie-Stopp!“ ein

FDP.Die Liberalen hat heute, am 12. April 2012, ihre Volksinitiative „Bürokratie-Stopp!“ eingereicht. Parteipräsident Fulvio Pelli übergab zusammen mit weiteren Vertretern des Initiativkomitees der Bundeskanzlei 100‘650 beglaubigte Unterschriften. Parteimitglieder und Mandatierte in Gemeinden, Kantonen und im Bund können stolz sein: Mit riesigem Einsatz haben sie in den letzten Wochen nochmals intensiv gesammelt und damit die notwendigen 100‘000 Unterschriften knapp erreicht.

 

Die Bundeskanzlei wird die Unterschriften nun in den nächsten Wochen prüfen. In den letzten Wochen ging ein Ruck durch die Partei. Die Erfahrung mit der Volksinitiative zeigt, dass der bereits vor den Wahlen 2011 eingeschlagene Weg der FDP richtig ist und konsequent weitergegangen werden soll: Die FDP will wieder näher zu den Bürgerinnen und Bürgern. Unterschriften sammeln für Referenden und Initiativen auf allen politischen Ebenen ist dafür der richtige Weg. Die Volksinitiative „Bürokratie-Stopp!“ war somit nach dem im März gewonnenen Referendum gegen die Buchpreisbindung ein zweiter wichtiger Schritt auf dem Weg zurück zur Volkspartei.

 

Die Freude auf dem Generalsekretariat und bei FDP-Präsident Fulvio Pelli (hinten rechts) ist gross: Das Ziel von 100’000 Unterschriften wurde dank furiosem Schlussspurt knapp erreicht.

 

Die FDP kämpft für Freiheit und Eigenverantwortung

Immer mehr Paragrafen und Verbote schränken die Freiheit der Bürger ein und behindern Eigeninitiative und Unternehmertum. Vorschriften werden zur Scheinlösung für alle Probleme. Das verhindert Innovation und Fortschritt, kostet Wachstum und Arbeitsplätze: Die Regulierungskosten in der Schweiz belaufen sich für Unternehmen mittlerweile jährlich auf 50 Mia. Franken. Vor allem den KMU, dem Rückgrat unserer Wirtschaft, schadet die Regulierungswut. Die FDP setzt sich für einen schlanken und bürgernahen Staat ein, der Unternehmergeist und Leistungsbereitschaft belohnt. Die Annahme von kantonalen FDP-Initiativen gegen Bürokratie mit über 90% der Stimmen beweist die grosse Unterstützung der Bevölkerung für dieses Anliegen.

 

FDP geht mit starken Persönlichkeiten in den Nationalratskampf

Die sechs Kandidatinnen und Kandidaten der FDP.Die Liberalen Zug für den Nationalrat, von links nach rechts: Bruno Pezzatti, Casha Frigo Schmidiger, Marco Schmid, Linette Iten, Andreas Kleeb und Maja Dübendorfer Christen.

 

Die FDP. Die Liberalen Zug war für ihre Nominationsversammlung zu Gast in Oberägeri. Der Oberägerer Sektionspräsident Marc Stampfli begrüsste die Teilnehmer mit einer kurzen Geschichtslektion über die Schlacht bei Morgarten und fasste zusammen: "Clevere Taktik führt auch in schwierigen Situationen zu Erfolg."

 

Zwei starke Listen für eine freisinnige Zuger Volksvertretung

Die FDP hat die Listenverbindung mit der CVP für den Nationalratswahlkampf genehmigt und steigt mit zwei Listen ins Rennen um den Nationalratssitz. Die drei Kandidatinnen und drei Kandidaten erhielten die Möglichkeit, sich vor dem versammelten Freisinn zu präsentieren. Erwartungsgemäss weisen sämtliche Persönlichkeiten ein interessantes Profil auf und werden die FDP im Nationalratswahlkampf mit aller Kraft vertreten.

 

Interessante Websites

Lesen Sie auf den persönlichen Websites, wer die FDP-Kandidierenden sind und was sie denken:

Maja Dübendorfer Christen - Casha Frigo Schmidiger - Linette Iten - Andreas KleebBruno Pezzatti - Marco Schmid 

 

Johann Schneider-Ammann verteidigt FDP-Bundesratssitz

Johann Schneider-Ammann ist neuer Bundesrat. Der Berner FDP-Nationalrat tritt die Nachfolge von Hans-Rudolf Merz an. Mit 144 Stimmen setzte er sich deutlich von seinem SVP-Herausforderer Jean-François Rime (93 Stimmen) ab.

 

In seiner Erklärung zur Annahme der Wahl dankte Schneider-Ammann für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und versprach, sich voll und ganz für das Land einzusetzen. Er habe grössten Respekt vor der neuen Herausforderung, sagte er in seiner viersprachigen, kurzen Rede vor der Vereinigten Bundesversammlung. Die Schweiz sei ein Kunstwerk. Die Schweizer Werte verdienten es, zusammenzustehen – nicht zuletzt auch mit Blick auf die künftigen Generationen. Je unsicherer die Zeiten seien, desto wichtiger seien Unabhängigkeit, Eigenständigkeit und Glaubwürdigkeit. «Wir alle wissen: Wir sind Europäer im Herzen Europas», sagte der neue Bundesrat und bekannte sich zum Bilateralismus. 

 

Entscheidende Schlusskurve

Den entscheidenden Vorsprung hatte Schneider-Ammann im vierten Wahlgang errungen. Hier hatte er 84 Stimmen erhalten. Hinter ihm folgte mit 76 Stimmen der Freiburger SVP-Vertreter Jean-François Rime. Mit einem minimalen Abstand schied die St. Galler FDP-Regierungsrätin Karin Keller-Sutter aus. Sie kam auf 74 Stimmen und lag damit um nur 2 Stimmen hinter Rime. Sie schied damit aus dem Rennen aus. Der Entscheid war so praktisch gefallen. Dass Rime im letzten Wahlgang Schneider-Ammann noch überholen könnte, war unwahrscheinlich.

 

Simonetta Sommaruga ist gewählt: Frauenmehrheit im Bundesrat

Die Nachfolgerin von Bundesrat Leuenberger heisst Simonetta Sommaruga. Im vierten Wahlgang stand sie noch dem SVP-Kampfkandidaten Jean-François Rime gegenüber und erhielt das sehr gute Resultat von 159 Stimmen bei einer absoluten Mehrheit von 121 Stimmen. Zuvor war nach dem dritten Wahlgang ihre Konkurrentin Jacqueline Fehr ausgeschieden.

 

Zum ersten Mal in der Geschichte stellen die Frauen die Mehrheit im Bundesrat. Bei der Ersatzwahl für den zurücktretenden Bundesrat Moritz Leuenberger erreichte die Berner SP-Ständerätin Simonetta Sommaruga in der Vereinigten Bundesversammlung im vierten Wahlgang mit der hohen Zahl von 159 Stimmen das absolute Mehr von 121 Stimmen.

Der Kandidat der SVP, der Freiburger Nationalrat Jean- François Rime, vereinigte 81 Stimmen auf sich.

 

Der dritte Wahlgang der Bundesrats-Ersatzwahl hatte zuvor die Vorentscheidung gebracht: Die Zürcher Nationalrätin Jacqueline Fehr schied aus, weil sie auch dieses Mal die geringste Stimmenzahl der drei Kandidaten erreichte. Sommaruga hatte dagegen bereits im ersten Wahlgang am meisten Stimmen erhalten. Im zweiten und dritten Wahlgang konnte sie die Führung dann noch ausbauen.

 

Simonetta Sommaruga teilte wenige Minuten nach ihrer Wahl folgendes mit:

 

"Die Wahl in den Bundesrat freut mich ausserordentlich und ich nehme sie mit Tatendrang, aber auch mit grossem Respekt vor den anstehenden Herausforderungen an. Ich möchte in diesem Land etwas bewegen - und ich bin bereit, diese grosse Verantwortung zu übernehmen. Ich möchte dazu beitragen, das Vertrauen der Bevölkerung in den Bundesrat und in die Politik insgesamt zu stärken. Die Menschen müssen wissen, dass die politischen Entscheide ihr tägliches Leben ganz direkt beeinflussen: Sei es beim öffentlichen Verkehr, sei es im Bildungssystem oder beim Schutz vor Lohndumping. Wir leben im System der Konkordanz, in dem die politischen Kräfte nicht einfach ihre Interessen durchsetzen können. Die Konkordanz besteht darin, dass sich alle - und zwar aktiv - an einem Kompromiss beteiligen, und dass auf dieser Basis gute Lösungen zustande kommen. Das ist wichtig, wenn wir den sozialen Ausgleich, mehr Umweltschutz und eine gesunde Wirtschaft in unserem Land voranbringen wollen. Die grossen Herausforderungen der Zukunft - ich denke etwa an den Klimawandel, die demografische Entwicklung oder die Folgen der beschleunigten Globalisierung - werden wir nur mit gemeinsamen Anstrengungen bewältigen können. Dazu braucht es nicht nur im Bundesrat vermehrt ein Miteinander statt ein Gegeneinander. In den kommenden Jahren ist für die Zukunft unseres Landes entscheidend, dass wir wieder mehr Gemeinsinn entwickeln. In den letzten Jahren habe ich in meiner politischen Arbeit eindrücklich erlebt, wie viel man bewegen kann, wenn man lösungsorientiert ist und auf die Kraft differenzierter Argumente setzt. Dies will ich auch im Bundesrat weiterführen. Dabei bin ich auf aktive Mithilfe aller Bürgerinnen und Bürger angewiesen und auch auf die politische Mitarbeit von dir. Für die kritische Begleitung meiner künftigen Arbeit bin ich sehr dankbar."

 

Bundesrat Hans-Rudolf Merz gibt Rücktritt bekannt!

Bundesrat Hans-Rudolf Merz hat heute, am 6. August 2010, seine Demission bekannt gegeben. Der Finanzminister verdient für seinen grossen Einsatz für unser Land grossen Dank: Bundesrat Merz ist der erfolgreichste Finanzminister Europas und ein Garant der Stabilität. Seit 2003 hat er die früher dramatisch ansteigende Staatsverschuldung um über 20 Mia. Franken auf 111 Mia. reduziert. Selbst im Krisenjahr 2009 erarbeitete der Bund einen Überschuss von 2,7 Mia. Franken.

 

Bundesrat Hansruedi Merz unter Zuger NFA-Schirmherrschaft: Mit launigen Worten überreichte Landammann Joachim Eder dem eidgenössischen Finanzminister dieses spezielle Geschenk anlässlich der DV der FDP Schweiz (30.6.2007).
(Fotograf: Christof Borner-Keller)

 

Bundesrat Hans-Rudolf Merz war ein urliberaler Politiker mit staatsmännischem Format, beeindruckender Hartnäckigkeit und sympathischer Bescheidenheit. Sein Leistungsausweis nach sieben Jahren als Finanzminister ist hervorragend: Bundesrat Merz gelang es, seit 2003 die Schulden um über 20 Mia. Franken auf 111 Mia. zu senken. Rings um die Schweiz stehen Staaten finanziell am Abgrund und blicken neidvoll auf unser Land, das solid und stark in die Zukunft geht. Zahlreiche weitere Erfolge runden die hervorragende Bilanz ab: Unternehmenssteuerreform I und II, Abschaffung der Heiratsstrafe, Steuererleichterungen für Familien, Vereinfachung der Mehrwertsteuer, automatischer Ausgleich der kalten Progression, Umsetzung der NFA, weltweit schärfstes Geldwäscherei-Gesetz, Rettungspaket für die UBS mit 1.2 Milliarden Franken Gewinn.

 

Bundesrat Hans-Rudolf Merz wird an der Delegiertenversammlung am 16. Oktober 2010 in Herisau von der Partei verabschiedet.

Didier Burkhalter (FDP) neuer Bundesrat!

Die FDP kann ihre zwei Bundesratssitze verteidigen: Die Vereinigte Bundesversammlung hat heute den Neuenburger FDP-Ständerat Didier Burkhalter in die Landesregierung gewählt. Er hatte im vierten Wahlgang den bisher führenden CVP-Kandidaten Urs Schwaller überholt und mit 129 Stimmen das absolute Mehr klar übertroffen.

Der 49-jährige Neuenburger FDP-Ständerat Didier Burkhalter hat die Wahl zum Nachfolger von Bundesrat Pascal Couchepin kurz nach 10 Uhr im vierten Wahlgang geschafft. Mit 129 Stimmen übertraf er das absolute Mehr von 120 Stimmen klar. Sein Kontrahent, CVP-Kandidat Urs Schwaller, lag in den ersten drei Wahlgängen zwar an der Spitze, konnte aber im vierten Wahlgang nicht mehr genug zulegen und musste sich mit 106 Stimmen geschlagen geben. Burkhalter ist offenbar von FDP und SVP praktisch geschlossen unterstützt worden. Er muss aber auch Stimmen aus dem rot-grünen Lager erhalten haben.

 

Burkhalter (hier auf einer Foto von Reuters) nahm vor der Vereinigten Bundesversammlung seine Wahl zum Bundesrat an. Er dankte der Versammlung auf Französisch für das Vertrauen. Seine Wahl sei ein Ja zur Konkordanz. Die Bundesratswahl sei keine Momentaufnahme, sondern eine Einladung an die Zukunft. Es sei eine würdige Wahl gewesen, die das Land mit Blick auf die anstehenden Reformen stärke und konsolidiere. Unmittelbar nach seiner Erklärung wurde der neue Bundesrat vereidigt.

FDP des Kantons Zug lanciert Kernthemen

FDP-Präsident Andreas Kleeb gibt sich kämpferisch. Die FDP.Die Liberalen Zug schärft ihr Profil und lancierte am 19. Mai 2009 vier Kernthemen. Es sollen vor allem neue Lösungsansätze präsentiert werden. Die ersten politischen Vorstösse sind bereit.

 

v.l.n.r: Andreas Kleeb (Präsident), Rolf Iten (Staatskanzlei), Thomas Lötscher (Vize-Fraktionschef)

 

Mehr Arbeitsplätze

Der heute erreichte Wohlstand ist insbesondere auf das Prinzip der sozialen Marktwirtschaft zurückzuführen. FDP-Präsident Andreas Kleeb: „Die FDP setzt sich mit Hochdruck dafür ein, dass im Kanton Zug wirtschaftsfördernde Rahmenbedingungen umgesetzt werden. Somit unterstützen wir direkt die Schaffung von Arbeitsplätzen.“ Die Aussage Kleebs ist unmissverständlich. Gerade in der unvermittelt spürbaren Wirtschaftskrise braucht es liberale Kräfte.

 

Weniger Steuern

In diese Richtung bewegt sich auch das urfreisinnige Anliegen nach weniger Steuern. Die FDP kämpft für eine nachhaltige Finanz- und wachstumsfreundliche Steuerpolitik – tiefere Steuern schaffen Arbeitsplätze und sorgen für einen bürgerfreundlichen schlanken Staat. Wiederum Andreas Kleeb: „Der hohe Service public im Kanton Zug ist Beweis genug, dass Steuersenkungen über Wachstumseffekte zu Mehreinnahmen für den Staat führen.“ Tiefe Steuern bewirken Wirtschaftswachstum dank Zuzügen, mehr Konsum, mehr Investitionen und damit mehr Arbeitsplätzen.

 

Mehr Wohnraum

Die FDP will nicht, dass Zug zu einer Grossstadt wird. Aber dass es mehr Wohnraum für Zuger Bürger/innen braucht ist unbestritten. Andreas Kleeb: „Potential ist auch ohne grosses Breitenwachstum vorhanden. Gefordert sind neue Ideen, damit auch die junge Generation in Zug Wohnraum findet.“ Damit lässt sich der FDP-Präsident ein wenig in die Karten blicken und gibt Preis, dass die FDP konkrete Lösungsvorschläge präsentieren wird, um die prekäre Wohnsituation im Kanton zu entschärfen.

 

Weniger Vorschriften

Die überbordende Reglementierung und Gesetzesflut schränkt die persönliche Freiheit, das Wirtschaftswachstum und die gesellschaftliche Entwicklung zunehmend ein. Barrieren in Form technischer Vorschriften müssen vereinfacht, abgebaut und beseitigt werden. Reglemente gehören bezüglich ihrer Zweckmässigkeit überprüft. Andreas Kleeb: „Die zunehmende Regulierung des privaten, öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens ist der FDP.Die Liberalen Zug ein Dorn im Auge.“ Es ist hierbei ebenso mit neuen Ideen zu rechnen.

 

Die Bundesratsfoto 2009

Der Bundesrat in corpore (von links nach rechts): Bundesrat Ueli Maurer, Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, Bundesrat Moritz Leuenberger, Bundespräsident Hans-Rudolf Merz, Bundesrätin Doris Leuthard (Vizepräsidentin), Bundesrat Pascal Couchepin, Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, Bundeskanzlerin Corina Casanova

 

Weitere Informationen über den Bundesrat, die einzelnen Departements-vorsteherinnen und -vorsteher sowie die Publikationen des Bundes finden Sie hier.

 

Ja zur Bündelung der liberalen Kräfte - Nein zum Namenswechsel

Die FDP des Kantons Zug unterstützt den Zusammenschluss der FDP Schweiz und der Liberalen Partei Schweiz. Die Beibehaltung des etablierten Parteinamen "FDP" ist jedoch zweckdienlicher als der Aufbau einer neuen Marke.

 

Die Eckpunkte der Vernehmlassungsantwort zuhanden der FDP Schweiz sind innerhalb der FDP Kanton Zug breit abgestützt. Sie basieren hauptsächlich auf folgenden Überlegungen:

 

Die FDP des Kantons Zug hat ein Interesse daran, dass die liberalen Kräfte gesamtschweizerisch gestärkt werden. Sie unterstützt daher den Zusammenschluss zwischen der FDP und der Liberalen Partei.

 

Die Änderung des deutschsprachigen Parteinamens "FDP - Wir Liberalen" wird abgelehnt, weil der Parteiname „FDP“ im Kanton Zug etabliert ist und positiv wahrgenommen wird. Die tatsächliche Herausforderung liegt darin, die mit der FDP verbundenen Werte in Taten und Worten der Öffentlichkeit zu vermitteln. Dieser Aufgabe will sich die FDP des Kantons Zug gemeinsam mit der FDP Schweiz und den übrigen Kantonalparteien mit voller Kraft zuwenden.

 

Der Aufwand für jede Namensänderung ist für die Kantonalparteien und Ortsektionen erheblich und reduziert die Mittel für die politische Frontarbeit. Stabilität ist angesichts der aktuellen Bewegungen in der Parteienlandschaft ein Vorteil.

Die Kernthemen der FDP Schweiz

Die FDP ist die Partei der Arbeitsplätze; die Partei des nationalen Zusammenhaltes und der Sicherung der Sozialwerke; die Partei des schlanken, bürgerfreundlichen Staates. Das ist in Kurzform die liberale Antwort auf die Herausforderungen der Zukunft. Einfach, verständlich, überzeugend.

 

Lesen Sie hier auf einer Seite die Zusammenfassung unserer Absichten und Ziele. Nehmen Sie mit den nationalen Persönlichkeiten, die dahinter stehen oder mit mir Kontakt auf.  

Wahltagsbefragung und Nachanalyse

gfs.bern hat im Auftrag der SRG SSR idée suisse eine Wahltagsbefragung und Nachanalyse der Nationalratswahlen 2007 vorgenommen. Sie brachte im Wesentlichen folgende Ergebnisse:

  1. Konzentration rechts
  2. Umgruppierung links
  3. Sammlung in der Mitte

Sie finden hier den Bericht zu dieser Wahltagsbefragung 2007. Die Wahlergebnisse zu den Nationalratswahlen 2007 zeigen, analysiert aus Sicht der Wählenden, die drei oben genannten Bewegungen. gfs.bern analysiert mit der ersten Befragung nach den Wahlen, was die Gründe hierfür sind.

Die Resultate der Zuger Nationalratswahlen

Die drei bisherigen Zuger Nationalräte Gerhard Pfister (CVP, 9530 Stimmen), Josef Lang (Alternative, 8969 Stimmen) und Marcel Scherer (SVP, 8627 Stimmen) schaftten die Wiederwahl. Der FDP gelang es nicht, den vor vier Jahren verlorenen Sitz zurückzuholen. 

Die Resultate der Zuger Nationalratswahlen erfahren Sie hier, und zwar von der Mandatsverteilung über die persönlichen Resultate aller 33 Kandidatinnen und Kandidaten in den einzelnen 11 Zuger Gemeinden bis hin zur Panaschierstatistik, welche Aufschluss darüber gibt, wer von welcher anderen Partei wieviele Stimmen erhalten hat.

Nationalratswahlen 2007

Die FDP des Kantons Zug steigt mit sechs Nationalrats-Kandidatinnen und Kandidaten in den Wahlkampf 2007: Von links nach rechts: Thomas Lötscher - Maria Wyss - Marc Meyer - Bruno Pezzatti - Andrea Hodel - Andreas Kleeb.

 

 

 

Nützliche Wahlhilfen:

  • Lesen Sie hier im Parlamentsspiegel, wie die eidgenössischen Parlamentarier positioniert sind.
  • Was haben die Parlamentarierinnen und Parlamentarier geleistet? Die offizielle Parlamentsseite bietet unter dem Logo "Wahlen 2007" viele Informationen. Aufschlussreich ist vor allem die Abstimmungsdatenbank. Hioer findet man alle Resultate seit 2003 und sieht, wie jedes Parlamentsmitglied votierte. Unter "Parlamentarische Vorstösse" können Sie schauen, wo sich Ihre Volksvertreterinnen und -vertreter engagiert haben.
  • Smartvote - holen Sie sich hier Ihre Wahlempfehlung - vergleichen Sie die Zuger Kandidatinnen und Kandidaten untereinander, aber auch mit Ihnen selber!

Regierungsratswahlen 2006

Ein überparteiliches Komitee unterstützte mich. Die detail-lierten und interessanten Er-gebnisse der letzten Regie-rungsratswahlen erhalten Sie hier.

 

Auf der gleichen Seite sind auch die Resultate der Wahlen 2002 aufgeschaltet.

 

Überparteiliches Komitee

Othmar Andermatt, Dr. med. dent., a. Ständerat, Baar – Verena Arloff, Leiterin Gastronomie Zuger Kantonsspital, Oberwil – Daniela Bachmann, Primarlehrerin, Zug – René Bachmann, Post-Logistiker, Zug – Irène Bachmann, Hausfrau, Zug – Adrian Benz, Vorsorge- und Unternehmensberater, Menzingen – Peter Bieri, Dr. sc. techn., Ständerat, Hünenberg – Ulrich Bollmann, Consultant, Dr. oec. publ., Oberwil – Ernst A. Brandenberg, Rechtsanwalt, Dr. iur., Zug – Thomas Brändle, Bäcker, Konditor, Confiseur, Kantonsrat, Unterägeri – Hanspeter Brändli, dipl. Physiker ETH, Dr., ehemals Präsident FDP Kanton Zug – Michael Brunner, Projektleiter, Präsident FDP Neuheim, Neuheim – Heinz Buhofer, Hagendorn – Annamarie und Alfons Büttiker-Annaheim, Unterägeri – Jürg Dübendorfer, Bauing. HTL, Gemeindepräsident, Baar – Peter Dür, Dr. med., Leitender Arzt Zuger Kantonsspital, Steinhausen – Elisabeth Eder, Zug – Daniela und Markus Feer-Schwerzmann, Unterägeri – Gerold Fraefel, Primarlehrer, Zug – Hans Frey, a. Kantonsrat, Unterägeri – Markus Frigo, Dr. iur., Rechtsanwalt, a. Stadtrat, Zug – Astrid und Mark Grüring-Hüsler, Unterägeri – Josef Grüter, Verwaltungsangestellter, Sachbearbeiter Buchhaltung, Steinhausen – Claude Guggiari, Oberägeri – René Häusler, Kaufmann, Oberägeri – Peter A. Henggeler, Dr. oec., a. Verwaltungsrichter, Unterägeri – Peter R. Hofmann, lic.oec. HSG, Oberwil – Andreas Hotz, Rechtsanwalt, Kantons- und Gemeinderat, Baar – Elisabeth Huber, eidg. dipl. Personalfachfrau, Oberägeri – Max Huber, selbstständiger Immobilienberater, Oberägeri – Muriel Huber, Primarlehrerin, Oberägeri – Raphael Andreas Huber, lic.oec. HSG, Oberägeri – Josef Huwiler, dipl. Bankfachmann, Delegierter Pflegezentrum Ennetsee Cham, Cham – Willi Huwiler, Geschäftsleiter Papnova Papeterien, Unterägeri – Andreas Iten, a. Ständerat, Unterägeri – Urs Jakober, Chemiker, Hünenberg – Georg Keiser, Arzt, Prof. Dr. med., Zug – Sepp Keiser, Rentner, Zug – Trudy und Albert Kronenberg-Gattiker, Unterägeri – Brigitta Kühn-Waller, Zug – Hansruedi Kühn, Arzt, Dr. med., Zug – Antonie und John P. Kummer, Unterägeri – Iso Lenzlinger, Rechtsanwalt, Zug – Thomas Lötscher, Kantonsrat, Neuheim – Ursi Luginbühl-Wassmer, Gemeinderätin, Cham – Toni Luginbühl, Cham – Robert Lussi, a. Sekundarlehrer, Zug – Peter Lüthi, Lehrer, Oberägeri – Jan Mühlethaler, Redaktor, lic. phil., Mitglied Sportkommission Kt. Zug – Albert Müller, Dr. phil., a. Stadtschreiber, Zug – Alex Müller, Kaufmann, Geschäftsleiter Pflegezentrum Baar, Baar – Maurus Nussbaumer, Architekt, a. Kantonsrat, Oberägeri – Bernhard Odermatt, a. Kantonsrat, Steinhausen – Margrit Opprecht, a. Kantonsrätin, Zug – Jens Osswald, kaufmännischer Leiter, Neuheim – Urs Perner, a. Gemeindepräsident, Allenwinden – Bruno Pezzatti, dipl. Ing. Agr. ETH, Kantonsrat, Edlibach – Angelo Reggiori, Bauunternehmer, a. Kantonsrat, a. Bürgerrat, Cham – Josef Ribary, Gemeindepräsident, Unterägeri – Hans Rickenbacher, Betriebsleiter, Jodler, Neuheim – Martin Rohdewald, Tierarzt, Dr. med. vet., Oberwil – Carl Rütti, Musiker, Unterägeri – Paul Schlatter, dipl. Ing. HTL, a. Rektor GIBZ, Unterägeri – Helene Schnadt, Hausfrau, Zug – Philippe Schnadt, Rechtsanwalt, Notar, Zug – Ruth Schneider-von Segesser, Hausfrau, Zug – Philipp E. Schneider-von Segesser, eidg. dipl. Zahnarzt, Dr. med. dent., Zug – Armin Schönmann, Vorsorge- und Finanzberater, Oberägeri – Judith Schuler Schmuki, Ausbildnerin, Cham – Rolf Schweiger, lic. iur., Ständerat, Baar – Hans L. Seifert, Kaufmann, Unternehmer, Zug – Barbara Strub, Turn- und Sportlehrerin ETH, Kantonsrätin, Oberägeri – Georg Stucky, Dr. iur., a. Nationalrat, a. Regierungsrat, Baar – Gian Duri Töndury, Arzt, Dr. med., Zug – Guido Twerenbold, Betreibungsbeamter Ägerital, Unterägeri – Stephan Ulrich, Dr. iur., Oberwil – Alfred E. Urfer, Unternehmensberater, Bauing. ETH, VR-Präsident und Partner SHC Swiss Hospitality Consulting Group, Zug – Bruno Waller, Kaufmann, Verwaltungsrat EV Zug, Hünenberg – Willy Waller, a. Bürgerpräsident, Zug – Martina Weber, lic.iur., Finstersee – Arnold Wirth, Psychiatriepfleger, Zug – Max Wolf, Sportredaktor, Hünenberg – Gabriela Wyss-Knecht, Ärztin, Dr. med., Zug – Susi Wyss-Walker, Primarlehrerin, Familienfrau, Cham – Wädi Wyss-Walker, Büro für Soziales, Umwelt, Kultur, Cham – Ernst Zemp, Verkaufsleiter, Unterägeri – Ivona Zengaffinen, Apothekerin, Mitglied Gesundheitsrat, Zug – Gottfried Zürcher, a. Posthalter, Menzingen

 

Ein Zitat, das mir Eindruck macht:

 

 

*Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter: Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.

 

Albert Schweitzer

(Frankreich, 14.1.1875 - 4.9.1965)

Theologe, Philosoph, Missions-Arzt, ging 1913 nach Lambaréné/Westafrika und erbaute eine Lepra-Station, Friedens-Nobelpreis/1952.